Junge Union kritisiert Aussagen Gnadls zum Neuschnitt der Bundestagswahlkreise
Wetteraukreis. Die Wetterauer Junge Union sieht den Neuschnitt der Bundestagswahlkreise in der Region nicht als Nachteil für Wetterauer Interessen. Sebastian Wysocki, der Kreisvorsitzende der Wetterauer Jungen Union, zeigte sich überzeugt, dass keine der Regionen hinten anstehen müsse, wenn die Wahlkreise neu zugeschnitten werden. Mit Blick auf die jüngste Pressemitteilung der SPD-Abgeordneten Lisa Gnadl sagte Wysocki: „Lisa Gnadl soll sich mal die Beschlüsse ihrer Landespartei anschauen.“ Der SPD-Landesvorstand hatte sich im September 2010 für die Teilung des Wetteraukreises in zwei Bundestagswahlkreise ausgesprochen. „Wenn jetzt Frau Gnadl wieder den plumpen Versuch startet, die Schuld bei Umweltministerin Lucia Puttrich zu suchen, ist dies einfach nur lächerlich“, ergänzt Wysocki. Puttrich habe nicht zuletzt mit der kürzlich erteilten Bewilligung der Mittel für den Bau der Ortsumgehung Wöllstadt durch das Bundesverkehrsministerium unter Beweis gestellt, wie stark sie sich für die Wetterauer Belange in Berlin einsetzt. „Die Wetterauer CDU wird gemeinsam mit den Parteifreunden aus dem Main-Kinzig-Kreis einen geeigneten Kandidaten präsentieren“, so der JU-Vorsitzende.