10.12.2011 - Kreis
Themengebiet: Schule
Entscheidung der Mittelpunktschule Niedereisenhausen ist deutliches Signal – Bedenken der Jungen Union waren richtig!
Marburg. Die Junge Union Marburg-Biedenkopf (JU) freut sich über die Entscheidung der Schule "Oberes Perftal Niedereisenhausen", sich nicht mit der Schule "Perftal Breidenbach" in eine neue Mittelstufenschule umwandeln
zu lassen. Eine solche Fusion war von Kreisschuldezernent Dr. Karsten McGovern (Grüne) angestrebt worden, um das von ihm befürwortete Modell eines "Gymnasiums für alle" schrittweise zu realisieren.
"Diese Entscheidung zeigt, dass unsere bereits im Sommer geäußerten Bedenken richtig waren", meint Stephan Klenner, Kreisvorsitzender der Jungen Union Marburg-Biedenkopf und Kreistagsabgeordneter. "Wir sind froh, dass die direkt Betroffenen unsere Auffassung mehrheitlich teilen."
Stefan Heck, Bezirksvorsitzender der Jungen Union Mittelhessen und Kreistagsabgeordneter, berichtet, dass die Junge Union Marbur-Biedenkopf sich auch auf ihrer Klausurtagung in Darmstadt mit der Schulentwicklungsplanung befasst habe:
"Dort hat der Kreisvorstand der Jungen Union Marburg-Biedenkopf einstimmig gegen die Einrichtung einer Mittelstufenschule im Landkreis votiert. Wir brauchen ein differenziertes und leistungsgerechtes Schulsystem!", so Stefan Heck.
Christian Weigel, Vorsitzender der Jungen Union Dautphetal und Kreistagsabgeordneter, fordert, bei der Schulentwicklungsplanung die Belange des Hinterlands angemessen zu berücksichtigen. "Das Hinterland muss schulpolitisch als Ganzes betrachtet werden. Es bedarf für die Region daher eines soliden Gesamtkonzeptes
für alle Schulen des Hinterlands", so Weigel.
Nach Ansicht der Jungen Union ist die Einrichtung einer Mittelstufenschule im Hinterland mit der Entscheidung in Niedereisenhausen nun endgültig vom Tisch. Eine Einbeziehung der Stadtschule in Biedenkopf in eine neue Mittelstufenschule war vom Kreisschuldezernenten selbst stets abgelehnt worden. "Wir können uns beim besten Willen nicht vorstellen, dass Herr Dr. McGovern plötzlich seine Meinung in dieser Frage ändert", so Klenner, Heck und Weigel abschließend.